Presse
„[…]Sachryn und Rivinius bieten eine überaus kompetente Interpretation, die die besondere Atmosphäre dieses Werkes präzise einfängt und gekonnt die Balance zwischen den lyrischen Linien des Cellos und der unruhigen Zögerlichkeit der Musik hält. […] Es ist bemerkenswert, wie kraftvoll Schostakowitschs Persönlichkeit in den sechs hier aufgeführten Miniaturen trotz ihrer Kürze zum Ausdruck kommt. Die Aufnahme, entstanden in den Bavaria Musikstudios in München, besticht durch ihre wunderbare Unmittelbarkeit und gibt die Tiefe beider Instrumente wieder, während das Klavier das Cello auf wunderbare Weise umarmt.“
„[…] Joanna Sachryn besitzt alle Tugenden einer Cellistin, die international zu Recht hohes Ansehen genießt. Ihr Spiel ist beeindruckend entspannt, mit einem schlanken, geraden Ton, dynamisch äußerst farbenreich und sensibel. Und sie ‚spricht‘, kann mit Spannung fesseln, mitreißende Rhetorik bieten oder – wie in diesem Fall – den Zuhörer in eine Welt voller Nachdenklichkeit und Innerlichkeit entführen, selbst ohne große klangliche Anstrengung. Das gilt gleichermaßen für den Pianisten Paul Rivinius, der hier keineswegs nur Begleiter ist, im Gegenteil. Denn der Klaviersatz ist deutlich weniger voluminös und körperreich. Er bevorzugt einen äußerst klangsensiblen, transparenten, oft ebenso linearen Kompositionsstil. Und das mit feiner Präzision. Beide Interpreten sind daher ideal geeignet, den drei Sätzen des Werkes ein möglichst prägnantes Profil zu verleihen.[…]“
Hervorragende Musiker […] Diese Sonate für Cello und Klavier ist das erste Werk von ihm [Meyer], das ich je gehört habe, und ich war sofort von ihrer unkommentierten Mischung aus Lyrik, Kampfgeist und einer unverkennbar polnischen Prägung in Gestik und Phrasierung gefesselt. […] Die Musik ist auf vielen Ebenen faszinierend und, zusammen mit der Cellosonate op. 40 von Schostakowitsch, unwiderstehlich. Auf ein und derselben Aufnahme hört man Komponist und Kommentator zugleich. Was will man mehr? Die hervorragenden Musiker, Joanna Sachryn und Paul Rivinius, leidenschaftlich und makellos. […]
Im Geiste Schostakowitschs
[…] Die Intensität von Sachryns Spiel, ihr aufblühender und dann wieder scharfer Ton, das Spektrum ihrer Ausdrucksmöglichkeiten vom kraftvollen Anschlag bis zum verklingenden Pianissimo, von großer Souveränität bis zu lyrischer Intimität – all dies sind Qualitäten, die die Cellistin im Geiste Schostakowitschs und Meyers eindrucksvoll zum Leben erweckt. Selbstverständlich trägt auch ihr Klavierpartner Paul Rivinius maßgeblich zum hohen Niveau bei: Neben kraftvollen, prägnanten Akkorden erklingt filigrane, fein abgestufte Klavierkunst. Dank exzellenter Aufnahmetechnik erzielen die Interpreten stets einen transparenten Klang – keine Selbstverständlichkeit bei den so unterschiedlichen Partnern Cello und Klavier.[…]
Beeindruckende, spannungsgeladene Atmosphäre
[…] Sachryn und Rivinius liefern eine kompetente Interpretation, die die spezifische Atmosphäre dieses Werkes präzise erfasst und gekonnt die Balance zwischen den kantablen Linien des Cellos und der rastlosen Stagnation dieser Musik hält. Im großen Höhepunkt des ausgedehnten Finales, in dem das Cello minutenlang obsessiv um den Ton G kreist, flankiert von kraftvollen Akkorden und dröhnenden Oktaven in den tiefen Registern des Klaviers […]. Allein Meyers Sonate – meiner Meinung nach einer der produktivsten Beiträge zum Genre der letzten 50 Jahre – macht diese Aufnahme zu einer absoluten Empfehlung.[…]
Perfekt abgestimmtes Musizieren ‚
[…] Meyers Sonate entwickelt einen ganz eigenen, einprägsamen Klang. Sie besitzt eine spezifische Tonalität, die Sachryn und Rivinius ideal herausgearbeitet und unmittelbar erfahrbar gemacht haben: durch ein beinahe beispielhaftes, perfekt koordiniertes Musizieren. Rivinius verleiht der Klavierstimme durch die Intensität seines Spiels eine ungewöhnliche Präsenz, während Sachryn den Stil der Musik melodisch belebt und sogar bereichert […]‘.
Geheimnisvolle Atmosphäre
[…] Natürlich ist diese Musik modern, aber sie verschließt den Hörer nicht. Es schwingt etwas von Schostakowitsch mit, und die geheimnisvolle Atmosphäre dieser Musik erschließt sich auch ohne tiefergehende Analyse. Sachryn und Rivinius bewegen sich souverän in dieser Klangwelt – wie wahre „Erzähler“ an ihren Instrumenten. […] Ein Duo, das sich brillant versteht und auch komplexe Musik wie die von Krzysztof Meyer packend umsetzen kann.
Joanna Sachryn mit exzellenten Interpretationen von Meyer und Schostakowitsch ‚
[…] spielt das Werk mit leidenschaftlicher Virtuosität in den schnellen Passagen und mit großer ausdrucksstarker Wärme in den lyrischen Abschnitten. Sie erreicht auch die spirituelle Dimension, die dem Werk seinen Status verleiht. Auch dem Pianisten gebührt großes Lob, da er seine Rolle sehr lebendig und im ständigen Dialog mit dem Cellisten gestaltet. […]‘
Kristallklare Melancholie
[…] Das Programm dieses Albums ist […] eine reizvolle Kombination. Die Cellistin Joanna Sachryn und der Pianist Paul Rivinius spielen all diese Miniaturen mit großer Präzision. Mit einem klaren, klangvollen Celloton, fast gesungen, und einem kristallklaren, zarten Klang der Klavierglocken spielen Joanna Sachryn und Paul Rivinius auch hier sehr klar und präzise. Dieser Klang prägt alle Interpretationen auf dem Album; man kann dem Duo mühelos folgen, nichts geht verloren und sie verbergen nichts – ihr technisches Können ist unbestritten. […]
[… Meyers Cellosonate steckt ebenfalls voller neuer Überraschungen, irgendwo zwischen „Misterioso“ und „Furioso“ angesiedelt, und erkundet alle Tonlagen des Flügels, wobei Paul Rivinius im höchsten Diskant kleine Glockenklänge erzeugt und dann sogleich zu gedämpften Bassclustern wechselt, während Sachryn den Cellobogen in Par-Force-Verfolgungsjagden über die Saiten tanzen lässt, Pizzicato-Ketten einstreut und eindringliche Gesangslinien formt, die vor Intensität nur so strotzen. […]
Erste Einspielungen großer Romantiker
[…] Werke für Cello und Klavier – Hillers zweite Sonate und erste Serenade sowie Urspruchs Solosonate – vereinen sich auf dieser wunderbaren Aufnahme, die für versierte Repertoire-Sucher unwiderstehlich ist. […] Was Klangfarbe und Leidenschaft betrifft, so springt Joanna Sachryns Spiel den Hörer sofort an; beim Hören musste man an Maria Kliegel denken … in manchen Passagen sogar an Pierre Fournier. Paul Rivinius ist derweil nicht nur Begleiter, sondern dank der klavierfreundlichen Disposition der Werke auch Solist. Die Aufnahme ist ein wahrer Genuss und verdient die volle Aufmerksamkeit, die ihr über die Vertriebskanäle des Labels Kaleidos zuteilwerden kann. […]
Vergessene musikalische Schätze
[…] Hier lässt die Cellistin ihr wunderbares Cello mit einem klangvollen, gefühlvollen oder gar feinen Ton im Pianissimo erklingen, begleitet von einem passenden, subtil romantischen, mitunter virtuosen Klavierspiel von Paul Rivinius. […] In puncto Interpretation, Darbietung und Klangqualität lässt dieses erfahrene Ensemble keine Wünsche offen.
musenblätter.de, Johannes Vesper
Eine Referenzaufnahme
[…] Mit ebenso sicherer wie leichter Hand lassen Joanna Sachryn und Paul Rivinius etwas wiederaufleben, das bereits in Vergessenheit geraten war. Frische Dynamik und überragende Reife gehen Hand in Hand. […]
„Die neue Platte“
Perfekter Ton
[…] Sachryn und Rivinius präsentieren ihre Entdeckungen mit perfekter Intonation und bereichern das romantische Repertoire für Cello und Klavier um drei wahre Meisterwerke. […]
Unverwechselbar
[…] Hiller bezaubert besonders. Sein Kollege Urspruch überrascht zumindest. Das liegt an der feinen Qualität der Partituren, vor allem aber an den wunderbaren, einfühlsamen und engagierten Interpreten Joanna Sachryn und Paul Rivinius. Voller Nuancen und Feinheiten. Unbedingt anhören! […]
Empfehlenswerte Erstaufnahmen von Hiller und Urspruch
[…] Die polnische Cellistin Joanna Sachryn und der Pianist Paul Rivinius überzeugen mit ihren lebendigen und perfekt ausbalancierten Interpretationen dieser Sonaten sowie der charmanten Serenade. Joanna Sachryn fesselt mit ihrem gefühlvollen Gesang auf ihrem melodischen Cello. […] Paul Rivinius erweist sich in seiner Interpretation als kraftvoller, zugleich aber feinfühliger Partner der Cellistin, die im Kontrast dazu sehr rhetorisch wirkt. Aufgrund des hohen Repertoirewerts und der exzellenten Interpretationen ist diese CD allen Liebhabern anspruchsvoller und attraktiver Kammermusik zu empfehlen. […]
[…] The two artists devoted themselves wholeheartedly to the highly demanding compositions of Schuhmann, Hiller, Meyer and Chopin on the piano and cello, and there was nothing to fault in their skill, confidence and virtuosity. Joanna Sachryn in particular impressed with her expressive and powerful cello playing, transporting the audience, together with Paul Rivinius at the piano, into an equally expressive world of sound created by these special compositions. Emotional, melancholic, yet dramatic and demanding, the two musicians finally took their audience into the final round with Chopin, proving once again the power of music on the human soul. For a moment, they allowed the audience to forget, to immerse themselves in another world, to feel happiness and joy in times that leave little room for such moments. […]
[…] Hier wurde deutlich, dass Joanna Sachryn eine großartige Cellistin ist. Technisch war das Stück sehr anspruchsvoll, doch dank ihrer Mühelosigkeit und ihres intelligenten und gefühlvollen Spiels versetzte sie das Publikum in eine Welt der Melancholie. […]
[…] Sachryn verschweigt nicht, dass Elgars Spätwerk […] die schwere Depression des Komponisten deutlich vorwegnimmt, obwohl die Künstlerin sich dem Werk mit spürbarer Vehemenz und dem Mut nähert, seine Ecken und Kanten anzunehmen. Abstufungen emotionaler Dunkelheit stehen kontrastierenden Momenten kraftvoller Erhebung gegenüber. […] Das Ergebnis ist eine fein differenzierte, dem Werk angemessene Interpretation, in der vieles zwischen den Zeilen erzählt wird, das Ungesagte an Bedeutung gewinnt – und „Britischsein“ den Markgrafensaal wie eine sanfte Meeresbrise durchdringt. […]
[…] „Die Solistin des Abends war die Cellistin Joanna Sachryn, deren Interpretation von Dmitri Schostakowitschs erstem Cellokonzert ihr anhaltenden Applaus und Bravos vom Publikum einbrachte. Die technische Meisterschaft der Künstlerin ist eine selbstverständliche Voraussetzung für ihre klaren Interpretationsideen. Joanna Sachryn versteht Schostakowitschs Musik als ein Stück musikalischer Rhetorik, in dem nicht der schöne Klang und die melodische Darbietung zählen, sondern allein die Wahrheit. […]“
[…] Ausdruckskraft, überwältigende Spieltechnik und subtile Interpretation, gepaart mit Experimentierfreude… Von der Zwölftonmusik bis zum Volkslied – die vielseitige, sympathische und weitgereiste Ausnahmekünstlerin durchwanderte die Stile wie im Schlaf. […]
[…] Die polnische Weltklasse-Cellistin Joanna Sachryn war die Solistin in Joseph Haydns spielerischem Cellokonzert in C-Dur. Es wurde in den 1960er Jahren wiederentdeckt und fand durch die legendären Interpretationen ihres Lehrers Mstislav Rostropovitsch seinen Weg in die internationalen Konzertsäle. Sie spielte es lyrischer, weniger aggressiv und zeigte, insbesondere im virtuosen letzten Satz, eine spielerisch lebhafte Spielfreude. […]
[…] wahres Fieberschaudern… Bravour […](über Guldas Cellokonzert)
[…] Die Cellistin Joanna Sachryn und der Pianist Paul Rivinius gestalteten die Abendsonate zu einem wahrhaft fesselnden Erlebnis. Joanna Sachryn schuf rhetorisch kraftvolle, von Intensität durchdrungene Gesangslinien. Gemeinsam mit Paul Rivinius entwickelte sie daraus einen geistreichen, funkelnden Dialog zweier gleichberechtigter Künstler, in dem Beethovens Ideen mit perfekter Artikulation und Phrasierung zwischen Klavier- und Cellostimme hin und her wanderten. […] (über Krzysztof Meyers Sonate, Beethoven-Variationen)
[…] Wenn es stimmt, dass sich die Musikalität von Interpreten am besten in den langsamen Sätzen messen lässt, dann ist Joanna Sachryn mit dieser Gabe reichlich gesegnet […]
[…] Mama, worüber denkt das Cello nach? Es klingt so traurig.“ Der Sohn ist verblüfft. Die gefühlvolle Interpretation der beiden Musiker berührt das Publikum. […]
[…] fast endlose tonale Wechselbäder (K. Nystedt, Stabat Mater, Cello solo und Chor a cappella) […]
[…] die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen […]
[…] Joanna Sachryn schuf eine selten gehörte Einheit mit ihrem Instrument, das zu rufen, zu klagen und zu fragen schien und zugleich auf eine Antwort wartete. […]

